Charles G. Sheldon

Charles Gates Sheldon wurde in Worcester, Massachusettes geboren und wuchs in Springfield auf. Er studierte zusammen mit George Bidgman an der "Art Sudents League" in New York, ging dann nach Paris, wo er bei dem großartigen Künstler Alphonse Mucha Unterrichtsstunden nahm. Sheldon erhielt 1918 seinen ersten Auftrag, eine Anzeigenserie für "La Vogue" Lingerie (Unterwäsche). Im gleichen Jahr heiratete er seine Schulfreundin Grace Marchessault, die auch als Model von Charles Dana Gibson arbeitete.
Neben gut erhaltenen Serien von Pin-Up Anzeigen für die "Fox Shoe Company" von 1920 bis 1925 entwarf er auch die Titelseite der Weihnachtsausgabe 1924 für das Magazin "Collier's" und die Halloween-Ausgabe 1925 für die "Saturday Evening Post". Zum gleichen Zeitpunkt ( 1925 - 1929 ) begann er Portraits von Film- und Theaterstars für die Zeitschrift "Photoplay" zu zeichnen.
Zwischen 1924 und 1933 zeichnete er hunderte von Pastellen für Magazine wie "Screenland", "Movie Classic" und "Radio Digest". 
Die spezielle Kamera, die Eastman Kodak entwickelt hatte, half ihm erstaunliche Illustrationen von solchen Stars wie Clara Bow, Jean Harlow, Greta Garbo und Marlene Dietrich zu kreieren.
Zwei PinUps in voller Körperlänge, die Sheldon in "Brown & Bigelow's" Vanities Line 1932 veröffentlichte, wurden in einem besonderen Marketing-Paket zusammen mit Arbeiten von Rolf Armstrong präsentiert.
Zu den Highlights seiner abwechslungsreichen Karriere gehören die Mode-Illustrationen in Kreide und Kohle für die "Women's Home Companion" und das "Ladies' Home Journal" in den frühen 20ern, sowie die Pastelle mit Familien Szenen für das "Parents Magazine" in den frühen 30ern.
1936 fragte die Firma "Breck Shampoo" den damals schon berühmten Glamour und Pin-up Zeichner Charles Sheldon, eine nationale Anzeigenkampagne für sie zu entwerfen. Sheldon gründete daraufhin seine eigene Anzeigen-Agentur, um den Auftrag anzunehmen. Er brachte den Slogan "Beautiful Hair Breck" hervor und zeichnete 1937 das erste einer ganzen Reihe von Pastellbildern. Innerhalb der nächsten 20 Jahre entstanden 105 weitere Breck-Anzeigen ( für Schampoo und so ... ) in allen gängigen amerikanischen Magazinen. Im "Huntington House" ( wohl so eine Art Museum ... ), in Windsor, sind eine Menge ( über 30 ... ) seiner Kreidekohle Zeichnungen ( Sketche ) von der Breck Kampagne ausgestellt.
Manchmal unterzeichnete er seine Anzeigenarbeiten mit "Gates Dana" und "monte". Er führte ein ausgefülltes Leben, bereichert durch häufige Reisen nach Hollywood, um seine vielen Freunde dort zu besuchen und auch durch seine Arbeit in seinem schönen Sommergarten in Springfield, wo er mit "Life" Modellen arbeitete.
Am 4. August 1961 starb er zu Hause in Springfield.

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