Bill Randall
( 1911 - ... )

Bill Randall wurde 1911 geboren und besuchte das Chicago Art Institut. Er arbeitete als kommerzieller Künstler bis zum Krieg, wo er zusammen mit dem französischen Untergrund eine Anti-Nazi-Kampagne zeichnete. Im Jahr 1946 fand er erste Beachtung, als das Magazin "Esquire" ihn als festen Mitarbeiter für die "Gallery of Glamour" einstellte. Außerdem malte er "Centerfolds-PinUps" ( die aufklappbaren Bilder in der Mitte der Zeitschrift ... ) und steuerte Ideen zu ihrem jährlichen Kalender bei. Randall produzierte eine große Anzahl von Bildern für die Werbung vieler amerikanischen Firmen, wie "Scotch Brand Cellulose Tape", "Minnesota Mining and Manufactoring", "Palmolive Soap", "White Rock" und "General Motors". Im Jahr 1950 zeichnete er eine Titelseite für das "Parents Magazin" und er begann mit einer Serie von Titelseiten für "American Weekly", "Collier's" und "Hearst's Sunday Magazin", die seine Kunst an ein wesentlich größeres Publikum brachten, als jedes andere Magazin. Für "Hearst's Pictorial Weekly" zeichnete er auch attraktive aber eher zurückhaltende PinUp-Covers. Im Laufe seiner Karriere illustrierte er auch sieben Bücher.
Er ist bekannt für seine phänomenalen und äußerst erfolgreichen "Date Book Calendars" der 1950er und 60er, die er für "Brown & Bigelow" zeichnete. Er arbeitete bevorzugt in Gouache um seinen PinUps ein leuchtenderes Aussehen zu verleihen. Sein Malstil ist vergleichbar mit dem von Freeman Elliot, weniger dem von Earl MacPherson. Randall's Mädchen ähneln denen von Elvgren in Gesicht und Gestalt, sie bereiten gerade oben-ohne ihr Frühstück oder bemalen Möbel wobei ihre knappen Oberteile zerreißen. Jede dieser "unangenehmen" Situationen zeigte jedoch, dass diese Mädchen nicht so einfach in Verlegenheit zu bringen sind. Sie zeigten sich eher im Gegenteil "schamlos" dem Beobachter.

Zur Galerie