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1927 besuchte er,
nach seiner Schulzeit in Scheeßel, die Kunstgewerbeschule in Bremen, wo er von Willy Menz
zum Werbe-Grafiker ausgebildet wurde, die er 1931 abschloss. In Bremen gründete er
1931 mit Hans Günther Oesterreich die Firma "uniwerbung". 1933 flüchtete sein Partner Hans Günther Oesterreich vor der NSDAP nach Paris. Fehling arbeitete weiter, vor allem für die Emil Fritz Betriebe.
1936-1940
arbeitete Heinz Fehling hauptsächlich für den Automobilhersteller Borgward, die Brauereien Hemelinger und Haake-Beck, die Atlas Werke, den Norddeutschen Lloyd und den Flugzeugbauer Focke.
Der Krieg unterbrach dann für etliche Jahre seine Karriere.

Eine Feldpostkarte - gezeichnet von
Hein Fehling
1943 wurde er in die
Propaganda-Abteilung Südstern versetzt. Dort lernte er Hans Weidemann und Henri Nannen kennen. Nahe Bologna erstellten sie Flugblätter, die feindliche Truppen zur Aufgabe bewegen sollten.
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Nach dem Krieg gab es weder seine Kunden noch sein Atelier. Er hielt sich mit Zeichnungen im Casino der US-Army und mit Pin Up's für die Amis über
Wasser ( leider gibt es hiervon keine Bilder ). Bis 1950 baute er mit Plakaten für Unterhaltung
( Revue, Kino, Radio Bremen ), Zeitungs- und Parteienwerbung seine Existenz wieder auf. |
Durch seine Kontakte zu Henri Nannen und Hans Weidemann orientierte er
sich zunehmend nach Hamburg. Seit 1949 war er Redaktionsmitglied im Magazin
Gondel und erstellte bis 1953
hauptsächlich die Titelseiten.

Für die von Hans Weidemann organisierten Wahlen zur Miss Germany erstellte er die Plakate für Veranstalter und Organisatoren
( Magazin "Globus" und Strumpf - Hersteller "Opal"
). Durch die Kontakte zu Henri Nannen wurden seine Arbeiten im Magazin
"Stern" vorgestellt.

Und natürlich gab
es seine hübschen Girls auch auf Postkarten zu erstehen.
1950 bekam er den Auftrag vom
Brauer-Bund und seine Plakate warben an vielen Litfaßsäulen für das
wohlschmeckende Getränk. :-)

1952 konzipierte er
seine wohl bekanntesten Plakate für
"Veedol" (Motor Öl).

| 1953 erhielt er einen weiteren großen Auftrag von
"Sinalco". Er malte eine Anzahl von Werbeplakaten und auch
einen 12 Monats Kalender mit seinem Model Elvira
Böke. |

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Viele seiner Arbeiten werden in verschiedenen Museen, unter anderem im deutschen historischen Museum in Berlin aufbewahrt.
1960 sitzt er in der Jury zur Wahl der Miss Germany, doch durch seine Erkrankung an multiple Sklerose nimmt seine Leistungsfähigkeit ab diesem Jahr stark ab. Daher stellt er auch 1974 seine Werke Museen sowie seinem Heimatort Scheeßel zur Verfügung. 1989 stirbt er
schließlich an dieser Krankheit. Seine letzte Ruhestätte befindet sich in
Scheeßel.
Weitere Infos finden Sie unter
www.heinz-fehling.de
& www.fehling-haus.de.
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