Edward M. Eggleston

Genau wie sein Künstler-Freund Gene Pressler, spezialisierte Edward Mason Eggleston sich auf die Darstellung von exotischen, romantischen Girls - indianische Mädchen, hawaiianische Tänzerinnen und "Moonlight Girls" in einer phantastischen "arabischen Nacht Atmosphäre".
In den frühen 20ern, zeichnete er Filmstars für die Titelseiten von Film Magazinen. Sein Portrait von Betty Compton für "Motion Picture Classic" im Jahr 1922, war Stadtgespräch in Hollywood. Während dieser Zeit machte er auch viele Zeichnungen für die Werbung von verschiedenen Firmen, sowie zahlreiche Titelseiten für auflagenstarke Magazine.
1925 eröffnete er ein Studio in New York und begann PinUps für den Kalender-Markt zu zeichnen, am bemerkenswertesten für die "Thomas D. Murphy Company". sein erster Auftrag für "Brown & Bigelow", "The treasure princess" (1928) war nach genauen Anweisungen der Firma gefertigt. Nachdem Eggleston darauf bestand, freie Hand bei der Auswahl seiner Modelle zu erhalten, entwarf er einige der besten "Art Deco" PinUps aller Zeiten.
1932 lieferte er den größten Verkaufserfolg seiner Karierre bei "Brown & Bigelow" ab. Er kreierte "Let's go America" in einer Zeit der ökonomischen Depression, um eine erneuerte Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft der Nation zu symbolisieren. Die Arbeit zeigte ein wunderschönes Mädchen, das auf einem fliegenden Teppich durch einen mitternachtsblauen Maxfield Parrish Himmel schwebt und von modernen Flugzeugen und einem Zeppelin umkreist wird.
Er illustrierte auch Bücher ( z. B. 1935 Peter Pan ).
1936 begann er eine produktive Partnerschaft mit der Kalenderfirma "Joseph C. Hoover and Sons" in Philadelphia. Sein erstes Ölbild für Hoover, "Flaming Arrow" (1936) war ein sehr populäres Portrait eines indianischen Mädchens. Es folgte mit Cleopatra (1938), ein klassischer Eggleston, ein weiterer durchschlagender Erfolg.
Eggleston arbeitete noch außerhalb seines eigenen Studios bis 1940. Seine letzte Arbeit dieses Jahres war die Titelseite des Programmführers für "Billy Rose's Aquacade", die an der "New York's Fair" 1939 vor einem sehr großen Publikum gespielt wurde.
Er war ein bemerkenswerter Geschäftsmann, seine Zeichnungen bestachen durch eine Vielzahl von Details, hervorragender Kombinationen und einer perfektionierten Technik. Er hatte sehr viel Ahnung von Farben und verstand es meisterhaft mit Öl, Pastell, Wasserfarben und Gouache zu arbeiten. Die meisten seiner Kalenderbilder waren in Öl auf Leinen und einem Großformat von 30 x 24 inches (76,2 x 61 cm) bis 40 x 30 inches (101,6 x 76,2 cm).

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